
Mit ihren vielen Sorten und leuchtenden Farben gehören Dahlien zu den beliebtesten Sommerblumen und erfreuen alle Gartenfans jedes Jahr aufs Neue mit ihrer üppigen Blütenpracht. Doch anders als viele andere pflegeleichte Zwiebel- und Knollenpflanzen benötigt die Dahlie ein bisschen mehr Pflege und besonders Frostschutz, um unbeschadet durch die kalten Monate zu kommen. Aber keine Sorge: Mit den richtigen Tipps und Tricks ist das Dahlien Pflanzen ein echtes Kinderspiel. Wir versorgen Sie in diesem Beitrag mit allen wichtigen Infos rund um das Thema Dahlien.
Beginnen wir zuerst mit der Frage, wo die Dahlien gepflanzt werden sollen - im Beet oder doch besser im Topf? Die Antwort ist hier relativ klar: Beides ist möglich!
Als frostempfindliche Knolle kann die Dahlie aber nur in Regionen mit sehr milden Wintern oder mit entsprechendem Winterschutz die kalten Monate im Beet überstehen. Sie sollten sich beim Einsetzen der Knollen also bewusst sein, dass Sie die Dahlien im Herbst ggf. wieder aus dem Beet holen müssen. Das gilt natürlich auch für Dahlien, die im Topf wachsen, nur ist das Herausnehmen der Knollen hier meist deutlich einfacher, da übersichtlicher.
Der Standort selbst sollte möglichst windgeschützt und sehr sonnig sein. Im Halbschatten können die Dahlien zwar auch gedeihen, hier fühlen sie sich aber nicht ganz so wohl wie an einem Sonnenplatz und bilden häufig weniger oder kleinere Blüten. Der Boden sollte dabei gut durchlässig und auch nährstoffreich sein. Wenn die Dahlien Pflanzen im Kübel wachsen, sollte Staunässe unbedingt vermieden werden.
Die beste Pflanzzeit für Dahlien ist das späte Frühjahr, wenn die Gefahr von Nachtfrösten wirklich vorüber ist. Selbst in milderen Regionen empfiehlt es sich, die Knollen nicht vor Anfang Mai ins Beet oder in die Pflanztöpfe zu setzen. Sollten Mitte Mai noch sehr kalte Nächte drohen, bedecken Sie den Standort der Dahlien unbedingt mit Vlies oder einer anderen entsprechenden Abdeckung, um die Knollen vor Frost zu schützen.
Mit dem richtigen Standort und etwas Pflege entwickeln Dahlien eine beeindruckende Blütenfülle, die den Garten den ganzen Sommer über prägt.
Frisch gekaufte oder überwinterte Dahlienknollen sollten vor dem Einpflanzen möglichst trocken sein. Wenn die Dahlien aus ihrem frostfreien Winterquartier kommen, sollten Sie diese zuerst auf eingetrocknete oder angefaulte Knollen untersuchen. Sehr trockene Knollen freuen sich vor dem Einpflanzen über ein kleines Wasserbad. Besonders große Knollen sollten Sie besser teilen, da die jeweiligen Pflanzen sonst während des Wachstums in ihrer Entwicklung zurückbleiben könnten. Lassen Sie dabei an den einzelnen Stücken etwa 2-3 Stielansätze stehen, aus diesen Stielansätzen treibt die Dahlie dann wieder aus.
Da Dahlien Staunässe gar nicht vertragen, können Sie die Pflanzlöcher für die Dahlien mit einer Schicht Sand auffüllen - das verbessert den Wasserabfluss sowohl im Beet als auch im Pflanzkübel- oder Topf.
Beim Einsetzen der Dahlien sollten Sie unbedingt auch auf die richtige Pflanztiefe achten. Dabei sollten die Knollen gut fünf Zentimeter tief in die Erde gesetzt werden, damit die Schnittstellen der alten Triebe aus der Erde herausschauen können. Nach dem Pflanzen wird die Erde dann vorsichtig angedrückt und im Anschluss gewässert. Bitte nicht vergessen: Bei höheren Dahlien-Sorten sollten Sie direkt bei der Pflanzung Pflanzstäbe neben die Knollen ins Pflanzloch setzen - achten Sie dabei unbedingt darauf, die Knollen nicht zu verletzen. An diesen Stäben kann die Dahlie dann später angebunden werden.


Solange die Dahlien wachsen und blühen, sollten Sie unbedingt mit ausreichend Wasser und Nährstoffen versorgt sein. Als Düngemittel sind Hornspäne ideal. Hiervon können Sie auch gern direkt beim Einsetzen einen Esslöffel pro Knolle hinzugeben. Circa 4 Wochen nach der Pflanzung freuen sich die Dahlien dann über eine weitere Portion mineralischen Dünger. Ab August können Sie das Düngen dann einstellen, ab diesem Zeitpunkt bereitet sich die Dahlie bereits auf die Überwinterung vor. Verblühte Blüten sollten Sie regelmäßig bis zum letzten gut entwickelten Blattpaar der Dahlie zurückschneiden - nur so bildet die Pflanze laufend neue Blütenknospen. Übrigens: Beim Gießen schätzen die Dahlien die Wasserzufuhr von unten, da nasses Laub bei den Pflanzen häufig zu Pilzerkrankungen führen kann.
Nach der Blüte-Saison müssen die Knollen in ihr Winterquartier ziehen. Dafür nehmen Sie sie aus dem Beet oder Pflanztöpfen und klopfen oder schütteln die anhaftende Erde vorsichtig ab. Im Anschluss dürfen die Knollen dann eine Weile an einem frostfreien und luftigen Ort trocknen, bevor sie die Dahlien nach ein paar Tagen in eine mit Sand gefüllte Holzkiste einschlagen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass nur unbeschädigte Knollen den Weg ins Winterquartier finden. So beugen Sie einem Befall mit Fäulnis oder Schädlingen vor. Die Holzkiste platzieren Sie dann im besten Falle in einem frostfreien, dunklen Kellerraum. Die Temperatur sollte hier idealerweise um die 5 °C liegen.
Dahlien werden idealerweise nach den Eisheiligen Mitte Mai gepflanzt, da ihre Knollen sehr frostempfindlich sind.
Dahlien können sowohl im Beet als auch im Kübel wachsen. Wichtig ist ein sonniger, windgeschützter Standort mit durchlässigem Boden.
Die Knollen werden etwa fünf Zentimeter tief gepflanzt, sodass die alten Stielansätze leicht aus der Erde herausschauen.
Vor allem hohe Dahliensorten sollten direkt beim Pflanzen mit Pflanzstäben oder Rankhilfen gestützt werden, damit sie stabil wachsen.
Nach der Blüte werden die Knollen ausgegraben, getrocknet und frostfrei in einer Kiste mit Sand bei etwa 5 °C gelagert.
Dahlien werden nach den Eisheiligen gepflanzt und bevorzugen sonnige, geschützte Standorte mit durchlässigem Boden. Entscheidend für kräftige Pflanzen sind eine gute Wasserversorgung, regelmäßiges Düngen und ein rechtzeitiger Frostschutz.
Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Dahlien-Saison mit jeder Menge Blütenpracht.
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