
Pfirsiche, Aprikosen und Kiwis aus dem eigenen Garten? Was bis vor wenigen Jahren noch wie ein Traum klang, ist inzwischen gar nicht mehr so unrealistisch. Denn durch die steigenden Sommertemperaturen und die immer milderen Winter ist der Anbau wärmeliebender – also frostempfindlicher – auch eher exotische Obstbäume sindin unseren Breitengraden keine Utopie mehr. Vor allem in den wärmeren Regionen Deutschlands ist das mittlerweile möglich.
Unser Tipp: Probieren Sie es aus! Warum nicht ein kleines Experiment mit Kiwi, Pfirsich und Co. wagen? Damit dieses auch von Erfolg gekrönt ist, finden Sie in diesem Beitrag viele praktische Hinweise, wie der Anbau empfindlicher Obstsorten gelingen kann.
Starten wir mit dem wohl wichtigsten Punkt. Anders als bei klassischen Obstsorten wie Apfel oder Birne ist bei wärmeliebenden Arten – etwa Aprikose, Kiwi oder Pfirsich – nicht der Herbst, sondern das Frühjahr der ideale Pflanzzeitpunkt. Genauer gesagt: der sogenannte Vollfrühling, also Mitte Mai, wenn wirklich keine Fröste mehr zu erwarten sind.
Gerade junge Bäume sind äußerst empfindlich und würden bei einem Kälteeinbruch starke Schäden an Blüten und Trieben davontragen. Hier lohnt sich das Warten bis nach den Eisheiligen auf jeden Fall.
Übrigens: Das gilt auch für junge Walnussbäume. Auch sie sind frostempfindlich und bevorzugen wärmere Temperaturen zum Anwachsen. So können sie bis zum nächsten Winter tiefe und kräftige Wurzeln bilden.
Was früher als exotisch galt, wird heute immer greifbarer: Mit etwas Mut und dem richtigen Standort wachsen auch wärmeliebende Obstsorten erfolgreich im eigenen Garten.

Neben dem richtigen Zeitpunkt spielt auch der Standort eine entscheidende Rolle für gesundes Wachstum. Helle, warme und möglichst geschützte Plätze sind ideal. Besonders Pfirsiche und Aprikosen sind echte Sonnenanbeter. Sie gedeihen am besten an einer warmen, windgeschützten Südwand. Der Boden sollte durchlässig sein und Staunässe unbedingt vermeiden.
Auch Kiwis lieben Sonne und Wärme – besonders angenehm ist es für sie, wenn eine Wand in der Nähe steht, die gespeicherte Wärme abgibt. Das schützt vor allem im Winter. Da die Kiwi eine Kletterpflanze ist, benötigt sie unbedingt eine stabile Rankhilfe – etwa ein Spalier, eine Pergola oder ein Pavillon.
Auch Walnussbäume lieben Sonne – doch bei ihnen ist vor allem eins entscheidend: Platz. Und zwar sowohl über- als auch unterirdisch. Die Bäume wachsen schnell und können bis zu 30 Meter hoch und 15 Meter breit werden. Prüfen Sie daher unbedingt im Vorfeld, ob der vorgesehene Standort ausreichend Raum für das stattliche Wachstum bietet.
Das Einpflanzen selbst ist unkompliziert. Haben Sie den Standort sorgfältig ausgewählt, heben Sie ein Pflanzloch aus, das etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen ist. Wer dem Baum einen guten Start ermöglichen möchte, kann etwas Kompost einarbeiten.
Ein Stützpfahl gibt dem jungen Baum zusätzlichen Halt. Sobald Baum und Pfahl im Pflanzloch stehen, wird dieses mit der Aushuberde aufgefüllt. Dann die Erde um den Stamm vorsichtig antreten – und gründlich wässern.
Eine Mulchschicht rund um den Stamm schützt den Boden in Frühjahr und Sommer vor dem Austrocknen.
Besonders wichtig in den ersten Wochen nach der Pflanzung: regelmäßiges, ausreichendes Gießen – ohne Staunässe! Denn nasse Füße vertragen die jungen Wurzeln gar nicht.
Wärmeliebende Obstbäume pflanzen – das Wichtigste auf einen Blick
| Obstsorte | Besonderheit | Standortanforderung | Geeignete Rankhilfe |
|---|---|---|---|
| Pfirsich | frostempfindlich | sonnig, warm, geschützte Wand | nicht erforderlich |
| Aprikose | sehr wärmeliebend | sonnig, windgeschützt | nicht erforderlich |
| Kiwi | Kletterpflanze mit starkem Wuchs | sonnig, warm, mit Wärmespeicher | Rankgitter, Pergola oder stabile Rankhilfe |
| Walnuss | stark wachsend | viel Platz, sonnig | nicht erforderlich |
Wärmeliebende Obstbäume wie Pfirsich, Aprikose oder Kiwi sollten idealerweise im Frühjahr gepflanzt werden, etwa ab Mitte Mai nach den Eisheiligen. Zu diesem Zeitpunkt sind keine Spätfröste mehr zu erwarten, sodass die jungen Pflanzen ungestört anwachsen können.
Zu den frostempfindlichen Obstsorten zählen vor allem Pfirsiche, Aprikosen, Kiwis und junge Walnussbäume. Diese Arten reagieren empfindlich auf Spätfröste, insbesondere in der Blüte- und Austriebsphase.
Ja, in vielen Regionen Deutschlands ist der Anbau inzwischen möglich. Entscheidend sind ein warmer, sonniger und geschützter Standort sowie ein durchlässiger Boden. Besonders gut geeignet sind Südwände, die zusätzlich Wärme speichern.
Ein idealer Standort ist sonnig, warm und windgeschützt. Besonders geeignet sind Plätze an Hauswänden oder Mauern, die Wärme speichern und die Pflanzen zusätzlich vor Kälte schützen.
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